Die Jahre 1966 bis 1995

Ein LKW fuhr am 15. Juni 1966 frontal in den Springbrunnen vor dem Hotel Hirschenhof, der Aufprall ist im ganzen Ort zu hören.  19. August: Ein Gewittersturm sucht die gesamte Gemeinde heim.

Die Südbahnstrecke wird arg in Mitleidenschaft gezogen. Zwischen Kilometer 111,5 und 112,4 ist die Strecke zweimal auf einer Breite von 10 Metern vermurrt. Der Zugverkehr ist auf sieben Stunden unterbrochen, beide Feuerwehren der Gemeinde stehen in vollem Einsatz. 1969 wurde die Wehr in das Funksystem des Bezirkes aufgenommen.

Schadenfeuer am 22. März 1969 im Kohleschuppen des Hammerwerkes Nierhaus in Grautschenhof. Zwei PKW und ein Motorrad sowie diverse Wertgegenstände werden ein Raub der Flammen.

 

Am 15. August 1970 fand der erste Spitaler Kirtag im Dorfzentrum in der heutigen Form, veranstaltet von der Freiwilligen Feuerwehr Spital statt.

1970

1973 legte Sepp Köberl den Hauptmannposten zurück, und auf ihn folgte vorerst Ernst Kaiser, der erstmals den Titel „Hauptbrandinspektor“ trug.

Hauptmann Kaiser legte größten Wert auf entsprechende Schulung, und so wurden sehr viele Kameraden an die neuerrichtete Feuerwehrschule in Lebring entsandt, wo sie Spezialkurse belegten. Schon 1976 legte der äußerst aktive HBI Ernst Kaiser sein Amt zurück, da er sich beruflich veränderte und aus der Gemeinde verzog.

 

Auf ihn folgte Dieter Manfred Igl, der sich sehr um die technische Aufrüstung der Wehr kümmerte. Neue Schläuche, Ölbindemittel und Uniformen wurden angekauft und der Kauf eines neuen Rüstfahrzeuges ins Auge gefasst. 1980 wechselte das Kommando wieder, diesmal an den Leiter des Gemeindebauhofes, Sepp Metzler.


HBI Metzler begann schon 1980 mit der aktiven Jugendarbeit, indem er eine Jugendfeuerwehrgruppe ins Leben rief. Der erste größere Einsatz unter dem neuen Hauptmann war der Brand des Mühlhauses in der Nacht zum 8. Jänner 1981.

 

Im Jahr 1983 wurde ein Kleinlöschfahrzeug (KLFA) der Marke Ford angekauft. Ausgestattet von der Fa. Rosenbauer.

1983

18. Jänner 1985: Tankwagenunfall in Steinhaus am Semmering. 15.000 Liter Heizöl extra leicht flossen in das Bachgerinne.

1986

 

Am 19. September 1986 ereignete sich ein  Brand beim Wirtschaftsgebäude Pollroß. Die Bevölkerung, besonders die Landwirte helfen beherzt mit, und so kann dergesamte Viehstand des Landwirtes sowie ein Großteil der Maschinen gerettet werden.

 

HBI Metzler muss aufgrund des Ausmaßes des Brandes Bezirksalarm geben, sämtliche Feuerwehren des Bezirkes stehen im Einsatz.

Spätestens seit diesem Zeitpunkt kämpfte Hauptmann Metzler darum, ein Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Spital anschaffen zu können.

 

Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1992 wurden Josef Köberl, Viktor Eder, Josef Winter und Franz Pollroß für Ihre jahrelange Feuerwehrzugehörigkeit geehrt.

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Im Oktober 1992 ereignete sich in der Weidmannsheilkurve ein schwerer Tankwagenunfall. Der mit Phenol beladene Tankwagen stürzte um, das Gift fließt aus und verunreinigte nicht nur das Erdreich, sondern gelangt auch in die Fröschnitz. Ein arges Fischsterben ist die Folge.

 

1993: Die Jugendarbeit trägt Früchte. Bei der Jahreshauptversammlung konnten Jugendliche sowie Quereinsteiger angelobt werden. Der Mannschaftsstand steigt.

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Sanierungsarbeiten im Rüsthaus. Ein neuer Mannschaftsraum sowie der Einbau einer Gasheizungsanlage anstelle des Ölofens wurde eingebaut. Zahlreiche freiwillige Stunden unserer Kameraden fließen in den Umbau des Rüsthauses.

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Beim ersten Feuerwehreinsatz im Februar 1995 findet der verdiente HBI Sepp Metzler den Tod. Er wird unter Beteiligung von 144 Kameraden aus dem ganzen Bezirk und unter großer Teilnahme der Bevölkerung auf dem Spitaler Friedhof beigesetzt.

 

Im Jahre 1995 stand ein weiterer Umbau unseres Rüsthauses auf dem Programm. Als Vorarbeiten für den Erhalt des neuen Tanklöschfahrtzeuges wurden neue Tore eingebaut sowie die Fasade neu gestrichen.

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Sein Nachfolger Walter Kracmar bemühte sich seitdem sowohl um die Ausbildung der einzelnen Feuerwehrmänner als auch um die technische Aufrüstung und die Jugendarbeit.  Erstmals nahm eine Spitaler Jugendgruppe bei einem Landes- und Beziksbewerb teil. Stolze 10 Jugendliche konnten das begehrte Abzeichen erringen.

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Walter Kracmar war es vergönnt, das von Sepp Metzler initiiert Tanklöschfahrzeug (TLFA 3000) im Rahmen des Florianisonntages im Jahr 1996, unter großer Beteiligung der Bevölkerung, offiziell seiner Bestimmung zu übergeben.

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Das TLFA kostet 3 Millionen Schilling, eine Million bezahlte die Gemeinde. Anschließend an den Festakt findet ein „Frühschoppen“ statt, der bis in die späte Nacht dauert.

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